Multi Asset Management
03.01.2018 - Autor: Flossbach von Storch

Das wich­ti­ge bei der Geld­an­la­ge ist ...

Anlagestrategie

Das Anlageumfeld ist herausfordernd. Keine Zinsen. Die Aktienkurse sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Anleger suchen nach Orientierung, einer Zauberformel. Aber was hilft?

Nie zuvor in der Geschichte hatten die Notenbanken der Industrienationen einen so großen Einfluss auf die Kapitalmärkte wie heute. Anders als früher diktieren sie nicht mehr nur die Preise am Geldmarkt, sondern bestimmen die Renditen sämtlicher Anlagen. Portugal beispielsweise muss heute einen niedrigeren Zins für seine Anleihen zahlen als die USA! Und das nur, weil die Investoren davon ausgehen (können), dass die Europäische Zentralbank (EZB) als Anleihekäufer auf den Plan tritt, sollte es nötig erscheinen. In Deutschland ist der Zins im Grunde ganz verschwunden.

In diesem, von der Notenbankpolitik bestimmten Kapitalmarktumfeld, suchen viele Anleger verzweifelt nach Orientierung – einer Art Zauberformel für die Geldanlage, wenn man so will. Sie fragen sich, wie sich ein Vermögen unter diesen Umständen langfristig erhalten lässt. Leider gibt es keine solche Formel, auch wenn  sich das Mancher noch so sehr wünschen mag.

Nichtsdestotrotz sollte die eigene Anlagestrategie klaren Regeln beziehungsweise Grundsätzen folgen – sie muss es sogar. Bei Flossbach von Storch sind es derer fünf; fünf Leitbegriffe, an denen all unsere Anlageentscheidungen gemessen werden. Sie bilden das Fundament unserer Anlagestrategie.

Der wohl wichtigste Begriff ist der Begriff „Diversifikation“: Wer sein Vermögen langfristig schützen will, kommt nicht umhin, es sinnvoll auf verschiedene Anlageklassen und Wertpapiere aufzuteilen. Auf diese Weise reduzieren Anleger ihr Risiko deutlich.

Bedeutsam ist nicht zuletzt die „Qualität" einer Anlage. Wetten auf kurzfristige Modetrends sind jedenfalls wenig erfolgversprechend. Investoren sollten stattdessen auf die Substanz einer Anlage schauen, die Höhe der Erträge, die sie langfristig abwirft und vor allem deren Vorhersehbarkeit.

„Flexibilität“ ist zudem gefragt. Die Börse neigt zu Übertreibungen – im Guten wie im Schlechten. Anleger sollten deshalb einen gewissen Liquiditätspuffer bereithalten, um bei Bedarf auf Unvorhergesehenes reagieren zu können.

Auch wenn es banal klingt: Zu hohe Schulden sind die häufigste Ursache für den Konkurs von Unternehmen, Staaten und  nicht zuletzt von Privatpersonen – unzählige Beispiele gibt es dafür. Anleger sollten deshalb stets die eigene „Solvenz“, aber auch die Solvenz desjenigen im Blick haben, dessen Aktien oder Anleihen sie kaufen. 

Der fünfte Begriff ist der Begriff „Wert“. Warren Buffett hat einmal gesagt, der Preis sei das, was man zahle – der Wert, was man dafür bekomme. Kurzum: Anleger sollten ihre Finger von Aktien lassen, die derzeit in Mode und deshalb viel zu teuer sind; das Gleiche gilt für Ramschanleihen, die zu vermeintlichen Schnäppchenpreisen angeboten werden.

Wer diese Grundsätze beherzigt, braucht keine Zauberformel. Das Fundament seiner Anlagestrategie ist langfristig stabil genug.

 

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